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Managerhaftung bleibt 2026 eines der unterschätzten Unternehmensrisiken

22. Mai
1 Min. Lesezeit

Die Zahl der Haftungsfälle gegen Geschäftsführer und Vorstände steigt weiter — und viele Unternehmen unterschätzen noch immer die Dynamik aktueller Rechtsprechung.

Besonders im Fokus der Gerichte:


➡️ unzureichende Compliance-Strukturen

➡️ verspätete Reaktionen auf Krisen- oder Cybervorfälle

➡️ fehlende Dokumentation von Entscheidungsprozessen

➡️ Verletzungen von Organisations- und Überwachungspflichten


Aktuelle Entscheidungen zeigen deutlich:

Gerichte stellen zunehmend höhere Anforderungen an die aktive Risikoüberwachung durch Organmitglieder. Ein „Davon wusste ich nichts“ reicht in vielen Fällen längst nicht mehr aus.

Versicherer prüfen Risiken, Governance-Strukturen und Compliance-Prozesse heute deutlich intensiver als noch vor wenigen Jahren:


▪ strengere Obliegenheiten

▪ präzisere Risikoausschlüsse

▪ intensivere Prüfungen im Schadenfall

▪ steigende Anforderungen an Governance und Compliance


Das führt zu einer zentralen Herausforderung für Unternehmen:

Die eigentliche Gefahr liegt häufig nicht im Schaden selbst — sondern in der Frage, ob der Versicherungsschutz im Ernstfall tatsächlich greift.


Gerade deshalb sollten Unternehmen ihre bestehenden Policen regelmäßig überprüfen:

✔ Sind Cyber- und Compliance-Risiken ausreichend erfasst?

✔ Passen die Versicherungssummen noch zur Risikolage?

✔ Gibt es Ausschlüsse oder Deckungslücken?

✔ Sind interne Prozesse ausreichend dokumentiert?


2026 wird deutlich:

Versicherungsschutz allein genügt nicht mehr. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Governance, Risikomanagement und belastbarer Dokumentation.



 
 
 

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