Deutschland diskutiert über KI und SpaceX – aber übersieht das eigentliche Risiko
- Christina Schelbert

- vor 2 Tagen
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Während die Welt auf den möglicherweise größten Börsengang der Geschichte blickt, kämpft Deutschland mit einer ganz anderen Realität:
📈 SpaceX strebt einen Börsengang mit einer Bewertung von rund 1,75 Billionen US-Dollar an. Allein das IPO soll bis zu 75 Milliarden US-Dollar einbringen.
Gleichzeitig erreichen die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland den höchsten Stand seit über 20 Jahren. Im ersten Quartal 2026 wurden mehr Firmeninsolvenzen registriert als sogar während der Finanzkrise 2009.
Zwei Entwicklungen.
Zwei Welten.
Die eine investiert Milliarden in die Zukunft.
Die andere kämpft ums Überleben.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
❌ „Brauchen wir mehr Förderprogramme?“
Sondern:
✅ „Warum entstehen die wertvollsten Unternehmen der Welt nicht in Deutschland?“
Als Berater sehen wir täglich Unternehmer, die investieren möchten.
Aber ebenso Unternehmer, die durch Bürokratie, Regulierung, Fachkräftemangel und steigende Kosten zunehmend ausgebremst werden.
Die Insolvenzstatistiken sind deshalb nicht nur Zahlen.
Sie sind ein Frühindikator für die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandorts.
Deutschland hat hervorragende Ingenieure.
Hervorragende Mittelständler.
Hervorragende Ideen.
Die Frage ist:
👉 Schaffen wir noch die Rahmenbedingungen, damit daraus die nächsten Weltmarktführer entstehen?
Was ist Eure Meinung dazu?
Ist das eigentliche Problem Deutschlands der Fachkräftemangel, die Bürokratie oder die fehlende Risikobereitschaft?



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